
| AUSSTELLUNGEN - PROJEKTE - MILAN KUNC | |
| Milan Kunc - Vorbote der kulturellen Ost-West-Vereinigung | |
| Milan Kunc war der
Begründer des Ost Pop, der sich Ende der 70er Jahre entwickelte.
Die international ausgerichtete Wanderausstellung „Prospective Milan Kunc“ stellt die transkulturelle Werkidee des Künstlers in den Vordergrund. Zukunftsweisend hat Milan Kunc im Hinblick auf die gesellschaftspolitische Entwicklung in Europa den Ost-West-Transfer als zentrale Thematik seiner Arbeit gewählt, der sich ebenfalls in den Werken der Wanderausstellung wiederspiegelt. In seiner „Ost-Pop“ Werkphase führt Milan Kunc bereits in den 70er und 80er Jahren Ikonen westlicher Konsumkultur mit östlichen Propagandasymbolen zusammen, indem er die später unvermeidbare Vereinigung und wechselseitige Vereinnahmung unterschiedlicher Kulturen vorweg nimmt. Die Prophezeiung: Eine transkulturelle Völkerwanderung zwischen Ost und West sprengt politische und gesellschaftliche Grenzen. Was einst als Kulturschock galt, durchlebt heute eine Faszination des Selbstverständlichen. Milan Kunc vermittelt den „peinlichen Realismus“ unserer gegenwärtigen Weltanschauung in Bildern, Skulpturen und Installationen. Milan Kunc verkörpert die Entwicklung des Ost-West-Transfers in den letzten 30 Jahren. Als „Grenzgänger“ mit deutscher und tschechischer Staatsbürgerschaft vermittelt er in seinen Bildern die Idee der Vereinigung der Kulturen diesseits und jenseits des ehemals „Eisernen Vorhangs“. Die Ausstellung wird zu einer Vorführung grenzenloser
Kulturdiplomatie und erhält durch die Erweiterung der Europäischen
Union 2004 besondere Aktualität. Das Ausstellungskonvolut umfasst
ca. 70 Werke mit: Die Ausstellung ist als internationale Wanderausstellung konzipiert. Die Ausstellungsorte sind renommierte, national und international bekannte Museen: Kurzbiographie
des Künstlers |
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